DIE LINKE Wuppertal bei der „Nein zu Kriegen“- Demo am 25.11.23 in Berlin

Kai Merkel

Am Samstag fand die „Nein zu Kriegen- Rüstungswahnsinn stoppen“- Kundgebung und Demonstration am Brandenburger Tor in Berlin statt.

Über 20.000 TeilnehmerInnen kamen trotz nasskaltem Wetter aus dem ganzen Land nach Berlin, um ein Zeichen für Frieden und gegen die Kriegspolitik der Ampelregierung zu setzen. Es ging den TeilnehmerInnen nicht nur um eine friedliche Lösung der Konflikte in der Ukraine oder im Gazastreifen, sondern auch um ein Ende der außenpolitischen Konfrontationspolitik der Ampel. DIE LINKE Wuppertal war mit einigen GenossInnen sowie unseren FreundInnen vom Wuppertaler Friedensforum mit auf der Demo in Berlin ( https://nie-wieder-krieg.org/).

Zu den vielen RednerInnen vor dem Brandenburger Tor gehörten Reiner Braun, Mitinitiator und Urgestein der Friedensbewegung, Dr. Sahra Wagenknecht (MdB), die Journalistin und Autorin Prof. Dr. Gabriele Krone Schmalz sowie Ates Gürpinar vom Bundesvorstand DIE LINKE . Reiner Braun eröffnete mit seiner Rede die Demo. Er betonte die Wichtigkeit, in der jetzigen Zeit gemeinsam unsere Stimme für Frieden zu erheben. Dr. Sahra Wagenknecht sprach in ihrer Rede von der Dreistigkeit des Verteidigungsministers Pistorius (SPD), der Deutschland nach eigenen Aussagen wieder „kriegstüchtig“ machen will und warnte vor den ebenfalls „kriegsbesoffenen“ Grünen. Prof. Dr. Gabriele Krone Schmalz verwies in ihrer Rede auf das „ungenierte Kriegsgeschrei“ in den Deutschen Medien, das sie als Journalistin nicht länger hinnehmen könne. Sie betonte, dass sich die Mehrheit der Menschen in Deutschland mehr Diplomatie statt Kriegshetze wünscht. Diplomatie sei das eigentliche Kerngeschäft der Politik und Waffenlieferungen eine Bankrotterklärung derselben. Unsere Demokratie werde nicht in der Ukraine oder am Hindukusch verteidigt, dies sei nur eine besonders hinterhältige Form, Kriegseinsätze zu rechtfertigen, so Krone Schmalz.

Im Anschluss der Auftaktkundgebungen zog unser Demonstrationszug lautstark quer durch das Berliner Regierungsviertel und endete für die Abschlusskundgebung wieder am Brandenburger Tor. Wir hoffen dass weitere, ähnliche Friedensdemonstrationen diesen Winter stattfinden. Auch bedanken wir uns ganz herzlich bei allen GenossInnen sowie Friedens-FreundInnen, die mit uns nach Berlin gefahren sind, die in diesen schwierigen Zeiten der Kriegspropaganda getrotzt sowie ein klares Zeichen gegen die Eskalations- und Aufrüstungspolitik von SPD, Grünen und FDP gesetzt haben.