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Buchbesprechungen Detail

Arne Semsrott: "Machtübernahme"

Die Linke KV Wuppertal K.F.

Arne Semsrott "Machtübernahme" 2024 Droemer Verlag ISBN 978-3-426-65984-7

Arne Semsrott Buch „Machtübernahme“ setzt sich mit den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen auseinander, die durch eine Machtübernahme der Rechtsextremisten, wie der AfD, auf die Menschen zukommen wird.

Arne Semsrott, ein deutscher Autor und Aktivist, zeigt praktikable Handlungsmöglichkeiten auf, wie schon heute gehandelt werden kann. Nach einer möglichen Machtübernahme von Rechtsextremisten zeigt er in seinem Buch, die Möglichkeiten auf, was dann getan werden kann.

„Wenn wir es schaffen, nicht nur offene, sondern sichere Räume zu schaffen, kann daraus etwas Neues entstehen. Wir können endlich darüber nachdenken, wie wir unsere Gesellschaft gestalten wollen, anstatt nur auf rechtes Agenda-Setting zu reagieren. Und wir können Spielräume vergrößern. Rechtsextremisten versuchen jeden Tag, die Handlungsräume der demokratischen Zivilgesellschaft einzuschränken. Der beste Weg, dagegen vorzugehen, ist nicht die Verteidigung, sondern der Angriff: der Kampf für mehr Möglichkeitsräume. Um sie zu vergrößern, sollten wir uns vernetzen, uns unterstützen, gemeinsam Trauerarbeit machen, gemeinsam lachen und feiern.“ (Arne Semsrott)

Ein spannendes Buch, das Handlungsmöglichkeiten aufzeigt, wie gegen eine Machtübernahme durch Rechtsextremisten gehandelt werden kann. Bisher beschränken sich die Parteien von CDU/CSU und Teilen der SPD darauf AfD-Politik mit eigenen Programmen umzusetzen, statt einen Verbotsantrag zu unterstützen. Besonders erwähnenswert ist die „kleine Anfrage“ der CDU/CSU durch Friedrich Merz, zu den Unterstützungsleistungen des Staates an zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich für Demokratie einsetzen. Diese „kleine Anfrage“ taucht auch in dem Buch auf. Sie dient dazu, den Zivilgesellschaften die Unterstützungsleistungen zu streichen, was auch die CDU/CSU mit ihrer „kleinen Anfrage“ bezwecken wollte.

Absolut empfehlenswert.

Konrad Fumagalli

 

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